Vereinsstatus und Lesestoff

// Betonpisten des Flugplatzes Bautzen/Foto: wikimedia - Fiver/
// Betonpisten des Flugplatzes Bautzen/Foto: wikimedia - Fiver/

| 12.05.2020 | 15.05.2020 | 27.05. 2020 |

Pfingstgrüße

von Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

Unser Vereinsarbeitsstatus, wonach alle Aktivitäten in der OSH Dresden ab dem 12.3.20 bis auf Widerruf eingestellt werden, ist nach wie vor aktuell.

 

Sobald neue Informationen vorliegen, die Antworten der beiden von mir angeschriebenen Einrichtungen -Dienstleistungszentrum der Bw Dresden und der OSH Dresden- stehen noch aus, werde ich Sie zeitnah informieren.


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27.05.2019
Sehr geehrte Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Luftwaffe e.V./Sektion Dresden,
 Für die bevorstehenden Pfingst-Feiertage, falls das Wetter nicht so gut sein sollte, neue interessante Luftfahrtinformationen:
 - Vom Luftfahrtfreund W. Noack ein Link  www.mil-airfields.de über –Historische Flugplätze in Europa von 1945-1990- aus der Zeit des Kalten Krieges. Hochinteressant die dabei u.a. aufgezeigten Spionagefotos und andere Dokumente aus jener Zeit. Auch “mein” Flugplatz Drewitz, wo ich 1980 als Reservist meinen “schweren Dienst” als MKF (Militärkraftfahrer) des Staffelchefs des JG 7/2. JS und als “Fugendackel” (Bremsschirme einsammeln der gelandeten MiG-21) leisten musste, ist beispielsweise dabei (Link: www.mil-airfields.de/deutschland/flugplatz-drewitz.htm ).
 
- Die Sektion München hat uns erneut interessantes Material zur Verfügung gestellt: Flugunfall von L. Hölker 1964 (PDF-Datei) sowie  ein sehenswerter Filmbericht aus der ISS einer Astronautin (Link: https://www.youtube.com/embed/doN4t5NKW-k )
 mit freundlichen Grüßen
 Rainer Appelt

 

15. 05. 2020

 

Mehr durch Zufall bin ich bei Recherchen zur Geschichte der Luftwaffe während des Zweiten Weltkrieges auf eine ganz besondere Quelle gestoßen, auf das  Deutsche Historische Institut Moskau.
Das Deutsche Historische Institut in Moskau (DHI Moskau) setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 dafür ein, die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Historikern aus Russland und Deutschland zu fördern. Es ist eines von insgesamt zehn geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen im Ausland (in Rom, Paris, London, Washington, Warschau, Tokio, Beirut und Istanbul), die unter dem Dach der in Bonn ansässigen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Max Weber Stiftung stehen und in ihren jeweiligen Gastländern ähnliche Zielsetzungen verfolgen. Das DHI Moskau wurde durch eine Initiative der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ins Leben gerufen und nach einer positiven Empfehlung des Wissenschaftsrats am 1. Januar 2009 in die Bundesförderung überführt.

Das DHI Moskau unterstützt insbesondere jüngere Wissenschaftler aus Russland und Deutschland bei der Erforschung der eng miteinander verwobenen und insbesondere im 20. Jahrhundert sehr gewalthaften Geschichte der beiden Staaten. Diese Geschichte wirkt bis zum heutigen Tag nach und prägt das Verhältnis der beiden Länder sowie ihrer Nachbarn nachhaltig. Den Prinzipien der wissenschaftlichen Objektivität und Transparenz verpflichtet, koordiniert das Institut deutsch-russische Forschungsprojekte aus dem Bereich der Neueren und Neuesten Geschichte (16. – 20. Jahrhundert) in globaler Perspektive. Es veranstaltet regelmäßig internationale Konferenzen, Runde Tische, Kolloquien und Seminare und stellt mit seiner mehr als 45 000 Bände in deutscher, russischer und anderen Sprachen umfassenden Präsenzbibliothek in Moskau eine bedeutende wissenschaftliche Infrastruktur zur Verfügung.

Am Institut sind 29 deutsche und russische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ihre Arbeit wird durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt.  (Link: https://www.dhi-moskau.org/institut.html)

 

Geht man weiter in die Tiefe, kann man DEUTSCH-RUSSISCHES PROJEKT ZUR DIGITALISIERUNG DEUTSCHER DOKUMENTE IN ARCHIVEN DER RUSSISCHEN FÖDERATION  (Link: https://germandocsinrussia.org/de/nodes/1-russisch-deutsches-projekt-zur-digitalisierung-deutscher-dokumente-in-den-archiven-der-russischen-f-deration) Originaldokumente aus der Zeit –Zweite Weltkrieg-, –Erster Weltkrieg-,  -Deutsche Geheimpolizei- in deutsch einsehen!!

Im Schreiben vom  12.05.2020 macht R. Appelt  auf einen sehr interessanten Artikel aufmerksam, den er von der (neuen) Sektion

Wunstorf/Website der FR  erhielt und den er Ihnen nicht vorenthalten möchte. Auf der Website der FLUG REVUE wurde am 08.05.20 über folgenden Vorfall berichtet:

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ZWISCHENFALL IN SPANIEN

Kollision mit Vogel reißt Loch in A400M

Ein Airbus A400M der spanischen Luftwaffe ist am gestrigen Donnerstag nahe Saragossa mit einem Vogel kollidiert. Allem Anschein nach muss es sich dabei um einen sehr großen Vogel gehandelt haben: An der Unterseite des Frachtflugzeugs klafft seither ein Loch. ...
Wie auf Bildern, die über Twitter geteilt wurden, zu sehen ist, durchschlug der Vogel den rechten Hauptfahrwerkkasten des A400M. Ein klaffendes Loch, blutverschmiert und mit Federresten "verziert", zeugt von dem heftigen Zusammenprall...Mit Ausnahme des Vogels kamen alle Beteiligten ohne Blessuren davon. Der A400M steht nun als "AOG" (Aircraft on Ground) auf dem Flughafen ... welche Art von Vogel für den folgenreichen Birdstrike sorgte, scheint nicht abschließend geklärt. Twitter-Nutzer mutmaßten bereits scherzhaft, angesichts des Schadens könne es sich nur um einen Drachen, einen Flugsaurier oder eine Cessna 182 gehandelt haben ...  

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