Wolfgang Busse

// Wolfgang Busse vor dem Verkehrsmuseum; er erläutert in der  Luftfahrtausstellung in einem Video seine Erinnerungen an die Arbeit an der 152 /  Foto: Dietmar Otto /


Nach dem Studium war Wolfgang Busse als Projektingenieur in der Hauptabteilung „Entwurf“ für das Gebiet „Elt-, Funk-, und Navigationsanlagen“ zuständig. Er hat aber auch allgemeine Aufgaben bearbeitet. Bei der Umstellung der „152“ vom Tandem- auf Bugradfahrwerk entstand auf seinem Reißbrett das neue Rumpfvorderteil , sowohl aerodynamisch als auch in der Raumaufteilung .


Von 1961 bis 1966 war Herr Busse wissenschaftlicher Mitarbeiter im neu entstandenem „Zentral-Institut für Automatisierung“ und ab 1967 bis zum Eintritt in den Vorruhestand 1989 in der „Arbeitsstelle für Molukularelektronik“, dem späteren „Institut für Mikroelektronik“ tätig.


Nach der Wende beschäftigte sich Herr Busse privat mit der Aufarbeitung der Geschichte der JU 288 / Ju 287/EF 128. Nach Kriegsende fand man in den Veröffentlichungen zu diesen Flugzeugen die unterschiedlichsten Darstellungen, die sich oft widersprachen. Nach umfangreichen Recherchen im Internet konnten hier einige Widersprüche geklärt werden.
/W. Busse /