Vereinsstatus und Lesestoff

// Betonpisten des Flugplatzes Bautzen/Foto: wikimedia - Fiver/
// Betonpisten des Flugplatzes Bautzen/Foto: wikimedia - Fiver/

 

Neuste Infos hier:

 

| 12.05.2020 | ... | 20.06.2021 |

grüße

von Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

Unser Vereinsarbeitsstatus, wonach alle Aktivitäten in der OSH Dresden ab dem 12.3.20 bis auf Widerruf eingestellt werden, ist nach wie vor aktuell.

 

Sobald neue Informationen vorliegen, die Antworten der beiden von mir angeschriebenen Einrichtungen -Dienstleistungszentrum der Bw Dresden und der OSH Dresden- stehen noch aus, werde ich Sie zeitnah informieren.


ZU KOMMUNIKATION AUFRECHT ERHALTEN  >>>

AKTUELLE  THEMEN                      

 

20.06.2021     Vereinsstatus und Transall C 160

27.05.2021     Landshut

24.05.2021     MFS und '152'


20.06.2021


Sehr geehrte Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Luftwaffe e.V. Sektion Dresden,
Für eine Wiederaufnahme unserer Aktivitäten in der OSH Dresden gibt es derzeit noch keine positiven Signale.
Die IG Luftfahrt Dresden hat dennoch ihre Aktivitäten wieder hochgefahren. Eine Information und Einladung dieser Einrichtung aufgreifend, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass eine Veranstaltung am 8.7.21 um 17:30 Uhr im Restaurant Alexandros, Großenhainer Str. 35b in 01097 Dresden zum Thema “Deutsche Gene in anderen Ländern und Armeen”, Referent Oberstleutnant a. D. W. Wehner, stattfindet. Bitte beachten Sie unter https://www.ig-luftfahrt152.de/ die gegebenen Hinweise.

Für Bücher-Freunde der Transall C 160 ist ein neues sehr bemerkenswertes Buch erschienen, welches sich von bisherigen Ausgaben unterscheidet. Die Sektion München hat uns dafür folgenden Informationsblock zur Verfügung gestellt (Original-Auszug): Herr Martin Seliger hat von 2014 bis 2017 in Landsberg die Transall begleitet und eine Fotodokumentation angelegt. Daraus hat sich ab 2018 eine Dokumentation entwickelt, die es bisher zum Thema Transall noch nicht gegeben hat. Technische Details in "Nahaufnahme" werden ebenso fachkundig erklärt, wie Zeitzeugen, die von Autobahnlandungen berichten oder der Entwicklung der "Nachtsichtfähigkeit" der Transall.
Aufgrund der hohen Ansprüche an den Druck und den Umfang von 400 Seiten gibt er dieses Buch nun im Selbstverlag heraus. Das letzte Transall-Geschwader in Wunstorf hat eine Möglichkeit eingerichtet, dieses Buch unter https://www.ju52-halle.de/de/buchvorbestellung direkt zu bestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

 

27.05.2021

 

Sehr geehrte Luftfahrtfreunde,
Sowohl der Besuch der “Landshut” im Frühjahr 2021 in Friedrichshafen als auch die Neuerscheinung des Buches von W. Borgmann “Die Entführung der Landshut in Zeitzeugenberichten” vom Motorbuchverlag war Anlass, sich dieses Ereignisses von 1977 und des aktuellen Arbeitsstandes für die Sanierung und Ausstellung der Boeing 737-200 C zu erinnern.
Besonders schwierig war diesmal die Beschaffung von Fotos, deren Veröffentlichungsrechte mir übertragen wurden. Die Münchener Fa. Schmidbauer, ein Unternehmen mit Spezialtechnik für Transporte und Entladungsarbeiten, hat uns freundlicherweise Fotos von den Arbeiten an der An-124 im Jahr 2017 in Friedrichshafen zur Verfügung gestellt.
Der Bericht kann auf der Homepage unseres Vereines unter dem Link http://www.freundeskreis-luftwaffe.de/index.php/nachrichten/250-landshut gelesen werden.

Freundliche Grüße
Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

24.5.2021

 

Sehr geehrte Luftfahrtfreunde,
Beim Sichten meines LF-Archives bin ich auf ein Thema gestoßen, das vielleicht für die Interessenten der DDR-Luftfahrt Beachtung finden könnte. Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden befasste sich in den 1990er Jahren auch mit der DDR-Luftfahrtindustrie. Zwei Broschüren, die auch als Volltext-  PDF- Dateien zum Anzeigen und/oder Downloaden bereitstehen sind dabei besonders interessant:
 
Heft 1: “Zur Geschichte der DDR- Luftfahrtindustrie von 1952-1961” von 1995,
Link https://hait.tu-dresden.de/ext/publikationen/publikation-5/

 
Heft 5: “Die Rolle des MfS beim Aufbau der Luftfahrtindustrie der DDR” von 1995
Link https://hait.tu-dresden.de/ext/publikationen/publikation-1/


Freundliche Grüße
Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

8.3.2021

 

Sehr geehrte Luftfahrtfreunde,
Hier wieder ein paar News:
Ich hatte im Februar 2021 die Ehre, an einem Online-Vortrag der Sektion München zum Thema “Lampyridae” (griechisch Glühwürmchen) – Der  Stealth-Versuchsträger vor 40 Jahren bei MBB in Ottobrunn” - teilnehmen zu dürfen. Der Vortragende Hannes Ross referierte gekonnt über die Entwicklung durch das hochinteressante Thema und umriss die Thematik von der Tarnkappentechnik, der Radar- und Stealthhistorie einschließlich der bahnbrechenden Arbeiten des sowjetischen Wissenschaftlers Ufimzew, der Erprobung des 1:1 Modelles im Windkanal, der Stealth Evolution bis zum Ausblick auf weitere Entwicklungen (FCAS).
Leider ist dieser in Deutschland entwickelten innovativen Technik das gleiche Schicksal wie der damaligen Entwicklung des deutsch-amerikanischen Projekts X-31, ein Experimentalflugzeug von Rockwell-MBB zur Erprobung einer Schubvektor-steuerung) beschieden worden, obwohl die Anwendbarkeit nachgewiesen, verschwanden diese Projekte in den Schubladen.
 
Da ich, durch technische Schwierigkeiten bedingt, keine Fragen während des Online-Vortrages den Referenten stellen konnte, habe ich dies durch ein persönliches Gespräch nachholen können: Es ging um die Frage, ob der in Deutschland entwickelte Nurflügler Ho IX/Go 229 (erster Testflug 2.2.1945 in Oranienburg) der Brüder Reimar und Walter Horten, wie oft in kolportiert, bereits bewusst Stealtheigenschaften aufwies? Diese Behauptung wurde insbesondere durch den Test eines Holzmodelles im Maßstab 1: 1 in der Mojave-Wüste durch Northrop 2009 befeuert. Dennoch vertritt der Referent die Auffassung, dass unter Beachtung der damaligen Situation eher von einer unbewussten Stealth-Eigenschaft des Nurflüglers ausgegangen werden kann.
 
Ich habe Ihnen beide PDF-Dokumente, Vortrag von H. Ross (die Erlaubnis liegt vor) und sowie Bericht über Radartest der Ho IX beigefügt.
 Zur “Eindrucksvermittlung” der Ho IX/Go 229 habe ich Ihnen mein Modell 1:48 einer geplanten Nachtjagdversion Go 229 B beigefügt!
 Go 229 B
 
freundliche Grüße
Rainer Appelt

 

9.02.2021


Sehr geehrte Luftfahrtfreunde,
hier wieder ein paar News:

- Unsere Sektion Dresden konnte im März 2020 ihr 10 jähriges Bestehen begehen. Leider konnten wir wegen der Pandemie diesen Tag nicht wirklich feiern. Im aktuellen Heft der Flugrevue 3/2021 habe ich darüber erinnert. Einige wichtige Veranstaltungen wurden nachgezeichnet. Das “Start up” für dieses Unternehmen, wir sind immer noch die einzige Sektion in den nBL, begann im Mai 2009 durch eine zweigeteilte Veranstaltung: vormittags Großenhain mit Besichtigung des Sonderwaffenlagers der sowjetischen Fliegerkräfte in der DDR, nachmittags mit Vorträgen zu den Themen “Mit der MiG- 29 in die deutsche Einheit (Gunter Fichte)” und „Die Doppelrolle der Jagdfliegerkräfte als taktische Nuklearwaffenträger in der Warschauer Vertragskoalition (Stefan Büttner, Berlin)“. Insbesondere das letzte Thema entwickelte sich zu einer spannenden Diskussion zwischen dem Vortragenden und dem Gast Andreas Dietrich. Für die Interessenten, diese FR nicht besitzen, ist der Artikel als PDF beigefügt.

Im Sonderwaffenlager Großenhain


 - Im November 2020 konnte man live im RBB das Schließen des traditionsreichen und historischen Flughafens Berlin-Tegel verfolgen.
Ein Familienmitglied hatte das große Glück, den letzten Flug einer deutschen Airline, von München nach Tegel und zurück mit einem Airbus 350 miterleben zu dürfen. Den Bericht mit zahlreichen Fotos können Sie auf unserer Homepage des Vereines nachlesen mit dem Titel “Last Flight der Lufthansa nach Berlin-Tegel am 7. November 2020”.
http://www.freundeskreis-luftwaffe.de/index.php/nachrichten


Freundliche Grüße
Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

 

1.02.2021

 

Sehr geehrte Luftfahrtfreunde,
 
für einen “luftfahrtspezifischen Wochenstart” erhalten sie zwei neue Infos mit eigenen Erweiterungen, die ich von der Sektion München erhalten habe:

- 17 Passagiere und 3 Besatzungsmitglieder kamen am 4. August 2018 ums Leben, als die für Rundflüge eingesetzte Ju 52 mit der Kennung HB-HOT in den Schweizer Alpen abstürzte. Die historische Dreimot war auf einem Flug von Locarno nach Dübendorf unterwegs. Sie flog in einen Talkessel südlich des Piz Segnas ein und begann an dessen nördlichem Ende eine Linkskurve. Die verwandelte sich in eine spiralförmige Flugbahn mit allen Anzeichen eines Strömungsabrisses. Wenig später kollidierte die Maschine nahezu senkrecht mit dem Boden.
Die Schweizer Unfalluntersucher der SUST haben sich viel Zeit für ihren umfangreichen Bericht (83 Seiten) gelassen, der nun veröffentlicht wurde. Nachdem anfangs verlautete, es könnte technische Probleme mit dem historischen Flugzeug gegeben haben, kommt die SUST nun zu einem ganz anderen Schluss. Der Bericht ist vernichtend ...

// Foto: R. Appelt /
// Foto: R. Appelt /

Spätestens nach der Kollision zweier Flugzeuge  (71 Tote, davon 49 Kinder/Jugendliche) am 2. Juli 2002 nahe Überlingen, nicht weit vom Bodensee entfernt, hat die einst gepriesene “Schweizer Präzision” schwere Imageschäden davon getragen. Während eines Urlaubes 2011 haben wir die Unglücksstätte, das Mahnmal “Zerrissene Perlenkette” aufgesucht und fotografiert.

 

-  Video über eine gelungene Notlandung einer australischen F-111 C zweier junger Piloten (s. Link https://biggeekdad.com/2013/04/raaf-f-111-belly-landing/ )


mit freundlichen Grüßen
Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

07.01.2021


Sehr geehrte Luftfahrtfreunde,
Einen Hinweis unseres Luftfahrtfreundes Lothar Kehr aus Dresden aufgreifend, erhalten Sie nachfolgend Informationen zu zwei Themen:
- zur App von Flightradar 24 gibt es eine sehenswerte Alternative,  von ADS B Exchange https://globe.adsbexchange.com/?icao=4bb273 Über –Einstellungen- lassen sich die gewünschten Parameter einstellen.   
- Für Freunde der deutschen Raketentechnik/Peenemünde bietet das Deutsche Museum auf der Plattform –DigiPEER- interessante Originaldokumente jener Zeit unter dem Link http://www.digipeer.de/index.php

 

Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

05.11.2020

 

Sehr geehrte Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Luftwaffe e.V./Sektion Dresden,

 

ich möchte Ihnen eine Info (Video) unserer befreundeten Sektion München zur Kenntnis geben, die eine einzigartige Flugshow kühner Gleitflieger beinhaltet. Mein persönlicher Favorit ist das “Fliegende Rikscha-Duo”! Aber schaut selbst ....

 

mit freundlichen Grüßen

 

Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

Download
Gleitflieger
FkLw
180807-Parapentes1121.mp4
MP3 Audio Datei 6.1 MB

 04.11.2020

 

 

Sehr geehrte Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Luftwaffe e.V./Sektion Dresden,

 

ich möchte Ihnen eine Info des Luftfahrtfreundes B. v. Huenefeld zur Kenntnis geben, die möglicherweise von Interesse sein kann: In der Vergangenheit hat die DFS jährlich einen Pilotentag veranstaltet. Dieser kann 2020 wegen Corona so nicht stattfinden. Aber die DFS hat ihre Fachvorträge ins Internet gestellt (Link https://www.youtube.com/playlist?list=PLpL4NBTvdeJN48Xy6tEjdBt8DWYXZk7Ye)

 

mit freundlichen Grüßen

 

Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

 

25.09.2020

 

 

Sehr geehrte Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Luftwaffe e.V./Sektion Dresden,

 

 

Am 10. Mai 1936 erhob sich das legendäre Kurzstart- und Kurzlandeflugzeug Fieseler Fi 156 nach nur fünfmonatiger Entwicklungszeit mit Kunstflugweltmeister Gerhard Fieseler als Pilot in die Lüfte. Der „Storch“, wie das Flugzeug wegen seines hochbeinigen Fahrgestells genannt wurde, wurde zum Standard-Kurier- und Verbindungsflugzeug der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg und diente zudem als Beobachtungs- und Sanitätsflugzeug. Die Konstruktion des Storchs ermöglichte eine extrem niedrige Mindestfluggeschwindigkeit von unter 50 Stundenkilometern. Somit verringerten sich auch die Anforderungen an Start und Landestrecken. Das Flugzeug flog langsam genug, um zum Beispiel Fernmeldekabel verlegen zu können. Bei entsprechendem Gegenwind konnte der Storch auch „in der Luft stehen“ oder sich sogar rückwärts bewegen.

 

Wie kam es zu dieser Meisterleistung der Hochauftriebsaerodynamik? Der Autor Prof. Dr. Karl Friedrich Reiling hat die unglaubliche Geschichte recherchiert und nahm seine Gäste im Rahmen eines Vortrags der Bezirksgruppe München der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) in der Flugwerft Schleißheim am 7. März 2020 mit auf eine Reise in die Entwicklungsgeschichte der Luftfahrt in den 1930er- Jahren.

 

Was hier der Autor, Prof. Dr.-Ing Karl Friedrich Reiling von der Hochschule Landshut (Link: https://www.haw-landshut.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau/prof-dr-ing-karl-friedrich-reiling/profil.html), an sensationellen neuen Erkenntnissen recherchiert hat können Sie dem beigefügten Artikel mit dem Titel “Wie der Storch vom Himmel fiel” entnehmen.

 

Als Einstimmung zu diesem Thema sind den beiden beigefügten informativen Artikel mit den Titeln “Fieseler Fi 156 wie er wirklich entstanden ist” und “ Fieseler Fi 256 – Der Superstorch” von Dipl.-Ing Karl Kössel von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Luftfahrthistorik (Link: https://adl-luftfahrthistorik.de/dokumentationen-berichte/typen-historie/) sehr gut geeignet.

 

Hinweis: Die Freigabe der beigefügten 3 Artikel liegt sowohl von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt DGLR Bonn/Prof. Reiling als auch von Dipl.-Ing. K. Kössler von der ADL vor!

 

 

mit freundlichen Grüßen

 

Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

Anlage: 3 PDF-Dateien

 

Download
2020.09.25 Vortrag-Storch-DGLR-Reiling.p
Adobe Acrobat Dokument 559.5 KB
Download
2011 ADL Kössler-fieseler-fi-256-verbind
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB
Download
1992-2014 Dipl.-Ing. Kössler -Entwicklun
Adobe Acrobat Dokument 2.2 MB

 

24.09.2020

Sehr geehrte Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Luftwaffe e.V./Sektion Dresden,

 
Von unserem sehr aktiven Luftfahrtfreund Sven Köhler haben wir eine weitere sehr interessante Info erhalten:

Den Tipp habe ich kürzlich in einem Beitrag auf der https://augengeradeaus.net Webseite gelesen. Natürlich werden nur die Funknamen (z. Bsp. ATTACK1) und keine Kennung oder Flugzeugtypen angezeigt, aber solange der Transponder aktiv ist, kann man die Tracking-Spur verfolgen und sich seinen Reim auf den Typ machen. Sollte nicht schwer sein, wenn diese z.Bsp. in Laage beginnt.

 

Man muss nur im Gewirr ein wenig suchen und auf o.g. Kennungen achten, dann findet man die Luftwaffen-Jet´s. Habe darin aber auch einen Luftwaffen-A400M aus Ämari nach Wunstorf mit voller Kennung gesehen. Der wurde wahrscheinlich wie ein ziviler Flug behandelt. Hier die Webadresse: https://globe.adsbexchange.com/

 

Ich habe die Tracker-Software für Zivil- und Militärmaschinen am 23.9.20 gegen 12:00 Uhr ausprobiert und auf Anhieb eine Boeing B-52H (HERO033), von der Insel GB gestartet, erfasst. Um 12:34 Uhr hatte die Maschine folgenden Standort (s. Screenshots, Grenze Ungarn/Rumänien, später 15:04 Uhr Kiew). Zwischenzeitlich “stand” die Maschine, vielleicht war der Transponder ausgeschaltet!? Man muss sich erst ein bisschen in die Struktur einfuchsen, besonders über –Einstellungen- u.a.

 

mit freundlichen Grüßen

 

Rainer Appelt, Leiter Sektion Dresden FkLw

 

09.09.2020

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Freundeskreises Luftwaffe e.V./Sektion Dresden,

 
einen Hinweis der Sektion München aufgreifend, hat die Neue Züricher Zeitung vom 30.08.20 einen Bericht veröffentlicht, der möglicherweise neue Hinweise auf die Absturzursache der Schweizer Ju-52 am Piz Segnas gibt. Hier der Link:
https://www.nzz.ch/schweiz/ju-52-absturz-am-piz-segnas-piloten-sollen-sich-nicht-an-mindesthoehe-gehalten-haben-ld.1573956
 
freundliche Grüße
 Rainer Appelt

 


19.06.2020

Sehr geehrte Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Luftwaffe e.V./Sektion Dresden,
hier einige Infos:

Sektion Dresden:

 

- Durch eine Quizsendung (!) wurde ich aufmerksam,  dass eine DC 8 am 21.8.1961 während eines Testfluges die Schallmauer durchbrochen hat. Dazu folgende Hinweise aus wikipedia: Am 30. Mai 1958 erhob sich der Prototyp der vierstrahligen Douglas DC-8 erstmals in die Lüfte, im September 1959 stellten Delta und United die ersten Jets im Dienst, wenig später folgte Pan Am, die 20 Exemplare bestellt hatte. Am 21. August 1961 durchbrach eine DC-8 während eines Testfluges sogar die Schallmauer. Eine weitere Besonderheit dieses Typs war, dass die Schubumkehr während des Fluges zum Abbremsen und zur Erhöhung der Sinkrate genutzt werden konnte. (Quelle Austrian Wings: https://www.austrianwings.info/2013/05/vor-55-jahren-flog-die-erste-dc-8/). Trotz anfänglicher Erfolge konnte sich die DC-8 aber nie gegen ihre direkte Konkurrenz aus dem Hause Boeing, die 707, durchsetzen. Die Produktion endete 1972 nach nur 556 Stück. Das erste Verkehrsflugzeug, das die Schallgeschwindigkeit überschritt, war eine DC-8 mit Mach 1,0124. Dies gelang am 21. August 1961. Die notwendige Geschwindigkeit konnte jedoch nur im Bahnneigungsflug erreicht werden.

 

 

Den ersten offiziellen Überschallflug absolvierte die sowjetischen Tupolew Tu-144 (Erstflug: 31. Dezember 1968). Wenig später gelang dies auch der britisch-französischen Concorde. Am 26. Mai 1970 war es wiederum die Tu-144, der es als erstem Verkehrsflugzeug gelang, die doppelte Schallgeschwindigkeit zu überschreiten. Der kommerziell größere Erfolg war der Concorde beschieden. Sie wurde erst am 26. November 2003 außer Dienst gestellt. Ihr Betrieb galt schon zuvor nicht mehr als wirtschaftlich sinnvoll, wurde jedoch aus Prestigegründen noch fortgeführt. Anders bei der Tu-144: Sie wurde bereits nach sieben Monaten Einsatz 1978 aus dem Verkehr gezogen (Quelle: wiki).

 

- Hinweis über die Geheimdienstaffäre “Rubikon” vom Vereinsmitglied B. v. Hünefeld: Passend zu den beiden Vorträgen über die Funkaufklärung in der OSH möchte ich gern auf einen Beitrag in der ZDF-Info Mediathek hinweisen, welcher am 18.6. gesendet wurde. Bitte beachten Sie, dass dieser Beitrag nur bis zum 22. Juni 2020 bereit steht unter https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/operation-rubikon--100.html

 

 Sektion Wünstorf:

 

Ein Besuch in Nordholz ermöglichte, die abgestellten Maschinen der Lufthansa dort anzusehen. Meine Tageszeitung berichtete vor kurzem, dass diese Gesellschaft viele ihrer Flugzeuge in München, Frankfurt und auch beim MFG  3 in Nordholz abgestellt hätten, das war uns eine Tour dorthin wert. (Fotos/Text Michael Fritze)

 

!cid_3A7A272A-B4DF-439E-8B32-5121789E0494@Speedport_W_724V_09011603_06_006!cid_F15B1FC2-8B12-47EF-BBEE-BE4C143F660E@Speedport_W_724V_09011603_06_006

 

Persönliche Ergänzung.

 

Im Jahr 2012 besuchte ich während eines Fahrradausfluges um Cuxhafen  neben das neben dem Fliegerhorst Nordholz (MFG 3) gelegene Museum, welches sehr sehenswert ist. Da stand im Außengelände eine VWF 614, der erste deutsche Passagierjet, der im Liniendienst eingesetzt wurde! (Erstflug 14.7.1971/Indienststellung 1975/Foto R. Appelt). Diese Maschine hat einen luftfahrthistorischen Bezug zu den Baade Entwicklungen in Dresden in den 1950er Jahren (s. https://de.wikipedia.org/wiki/155_(Flugzeug). Ein besonderer Leckerbissen ist der Mini-Tornado, der wohl für die ersten Alleinflug verwendet wurde (Foto: R. Appelt)

1971 Nordholz-VFW 614-Nordholz -Minni-Tornado-

 

Sektion München:

 

Ein QRA-Einsatz aus Neuburg/Donau anbei ein Artikel aus dem "Möldrianer" Mai 2017 über einen Abfangeinsatz. Man beachte die Zeit bis zum Intercept bei Köln (19 Minuten), vom Alarm mit Sprint zum Flieger, Anlassen, Start und Hinflug! 

 

Die Schallgeschwindigkeit beträgt ca. 340 m/sec.Zieht man von der Gesamtzeit (19 Minuten) die Zeit Sprint zum Flieger bis Start ein paar  Minuten ab, lässt sich die Geschwindigkeit grob ermitteln (kleine Denksportaufgabe in Coronazeiten). 

 

Wir hatten ja beim letzten Besuch im JG 74 den Alarmstart mit vollen Nachbrennern erleben können. Der Jäger 90 beschleunigt ja bereits im senkrechten Steigflug! München  - Köln in ca. 15 Minuten, das ist schon beeindruckend. Nachfolgenden link einfach in´s Browserfenster kopieren und man kann das Filmchen anschauen. https://www.youtube.com/watch?v=iJALftSN0ek

 

mit freundlichen Grüßen

Rainer Appelt

 

 

27.05.2020
Sehr geehrte Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Luftwaffe e.V./Sektion Dresden,
 Für die bevorstehenden Pfingst-Feiertage, falls das Wetter nicht so gut sein sollte, neue interessante Luftfahrtinformationen:
 - Vom Luftfahrtfreund W. Noack ein Link  www.mil-airfields.de über –Historische Flugplätze in Europa von 1945-1990- aus der Zeit des Kalten Krieges. Hochinteressant die dabei u.a. aufgezeigten Spionagefotos und andere Dokumente aus jener Zeit. Auch “mein” Flugplatz Drewitz, wo ich 1980 als Reservist meinen “schweren Dienst” als MKF (Militärkraftfahrer) des Staffelchefs des JG 7/2. JS und als “Fugendackel” (Bremsschirme einsammeln der gelandeten MiG-21) leisten musste, ist beispielsweise dabei (Link: www.mil-airfields.de/deutschland/flugplatz-drewitz.htm ).
 
- Die Sektion München hat uns erneut interessantes Material zur Verfügung gestellt: Flugunfall von L. Hölker 1964 (PDF-Datei) sowie  ein sehenswerter Filmbericht aus der ISS einer Astronautin (Link: https://www.youtube.com/embed/doN4t5NKW-k )
 mit freundlichen Grüßen
 Rainer Appelt

 

15. 05. 2020

 

Mehr durch Zufall bin ich bei Recherchen zur Geschichte der Luftwaffe während des Zweiten Weltkrieges auf eine ganz besondere Quelle gestoßen, auf das  Deutsche Historische Institut Moskau.
Das Deutsche Historische Institut in Moskau (DHI Moskau) setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 dafür ein, die wissenschaftliche Zusammenarbeit von Historikern aus Russland und Deutschland zu fördern. Es ist eines von insgesamt zehn geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen im Ausland (in Rom, Paris, London, Washington, Warschau, Tokio, Beirut und Istanbul), die unter dem Dach der in Bonn ansässigen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Max Weber Stiftung stehen und in ihren jeweiligen Gastländern ähnliche Zielsetzungen verfolgen. Das DHI Moskau wurde durch eine Initiative der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ins Leben gerufen und nach einer positiven Empfehlung des Wissenschaftsrats am 1. Januar 2009 in die Bundesförderung überführt.

Das DHI Moskau unterstützt insbesondere jüngere Wissenschaftler aus Russland und Deutschland bei der Erforschung der eng miteinander verwobenen und insbesondere im 20. Jahrhundert sehr gewalthaften Geschichte der beiden Staaten. Diese Geschichte wirkt bis zum heutigen Tag nach und prägt das Verhältnis der beiden Länder sowie ihrer Nachbarn nachhaltig. Den Prinzipien der wissenschaftlichen Objektivität und Transparenz verpflichtet, koordiniert das Institut deutsch-russische Forschungsprojekte aus dem Bereich der Neueren und Neuesten Geschichte (16. – 20. Jahrhundert) in globaler Perspektive. Es veranstaltet regelmäßig internationale Konferenzen, Runde Tische, Kolloquien und Seminare und stellt mit seiner mehr als 45 000 Bände in deutscher, russischer und anderen Sprachen umfassenden Präsenzbibliothek in Moskau eine bedeutende wissenschaftliche Infrastruktur zur Verfügung.

Am Institut sind 29 deutsche und russische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ihre Arbeit wird durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt.  (Link: https://www.dhi-moskau.org/institut.html)

 

Geht man weiter in die Tiefe, kann man DEUTSCH-RUSSISCHES PROJEKT ZUR DIGITALISIERUNG DEUTSCHER DOKUMENTE IN ARCHIVEN DER RUSSISCHEN FÖDERATION  (Link: https://germandocsinrussia.org/de/nodes/1-russisch-deutsches-projekt-zur-digitalisierung-deutscher-dokumente-in-den-archiven-der-russischen-f-deration) Originaldokumente aus der Zeit –Zweite Weltkrieg-, –Erster Weltkrieg-,  -Deutsche Geheimpolizei- in deutsch einsehen!!

Im Schreiben vom  12.05.2020 macht R. Appelt  auf einen sehr interessanten Artikel aufmerksam, den er von der (neuen) Sektion

Wunstorf/Website der FR  erhielt und den er Ihnen nicht vorenthalten möchte. Auf der Website der FLUG REVUE wurde am 08.05.20 über folgenden Vorfall berichtet:

"
ZWISCHENFALL IN SPANIEN

Kollision mit Vogel reißt Loch in A400M

Ein Airbus A400M der spanischen Luftwaffe ist am gestrigen Donnerstag nahe Saragossa mit einem Vogel kollidiert. Allem Anschein nach muss es sich dabei um einen sehr großen Vogel gehandelt haben: An der Unterseite des Frachtflugzeugs klafft seither ein Loch. ...
Wie auf Bildern, die über Twitter geteilt wurden, zu sehen ist, durchschlug der Vogel den rechten Hauptfahrwerkkasten des A400M. Ein klaffendes Loch, blutverschmiert und mit Federresten "verziert", zeugt von dem heftigen Zusammenprall...Mit Ausnahme des Vogels kamen alle Beteiligten ohne Blessuren davon. Der A400M steht nun als "AOG" (Aircraft on Ground) auf dem Flughafen ... welche Art von Vogel für den folgenreichen Birdstrike sorgte, scheint nicht abschließend geklärt. Twitter-Nutzer mutmaßten bereits scherzhaft, angesichts des Schadens könne es sich nur um einen Drachen, einen Flugsaurier oder eine Cessna 182 gehandelt haben ...  

"